Russland

russische Kultur

 

Bundesrepublik Deutschland

 

Das Girokonto in Deutschland und Russland

Russische Fahne

In Deutschland mit entsprechender Bonität ein Girokonto zu erhalten, ist nicht schwer, und läuft eigentlich ohne Probleme ab. Hat man jedoch negative Schufa-Einträge oder gar die Eidesstaatliche Versicherung abgegeben, ist es schon fast unmöglich, ein Girokonto zu bekommen. Bei einem laufenden Insolvenzverfahren lehnen 99% aller Banken einen Antrag auf Eröffnung des Girokontos ab. Dies ist bei unseren Nachbarn aus Russland ganz anders geklärt. Hier haben sich russische Banken selbst verpflichtet, jedem Staatsbürger ein Girokonto zu geben. Hier ist die Vertrauensbasis noch groß geschrieben. Eine Schufa-Auskunft wie in Deutschland gibt es nicht. Wenn man sein Konto bei der Russischen Bank bei deren man dieses hat, überziehen möchte, langt ein formloser Antrag. Dort wird je nach Länge der Mitgliedschaft in der Bank entschieden. Hat man zum Beispiel schon 5 Jahre sein Girokonto bei der Bank bekommt man mehr Geld zum überziehen, als bei einer Laufzeit von 2 Jahren.

In Deutschland ist dieses Model undenkbar. Dort wird streng nach Vorschrift gearbeitet, mit der Einholung einer Schufa-Auskunft und dann einer Ablehnung des Antrages auf einen Dispo oder mit der Bewilligung. Dies liegt letztendlich im Ermessen des Sachbearbeiter